Glücksspielgesetz in Schleswig-Holstein tritt ab dem 1. März in Kraft

By | 23. Februar 2012
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Das Bundesland bereitet sich auf die Vergabe von Glücksspiellizenzen vor und mehr als 80 Glücksspielanbieter haben sich seit Jahresbeginn um eine Lizenz beworben.

Schleswig Holstein geht als einziges der 16 deutschen Bundesländer den Sonderweg und hat bereits ein ratifiziertes Gesetz von der EU verabschiedet, das Onlinepoker und Sportwetten sowie andere Glücksspiele erlaubt. Im Gegensatz zu den anderen Bundesländern erhebt Schleswig-Holstein nur 20 % Steuern auf den Rohertrag – die anderen 15 Bundesländer planen mit 5% Steuern auf jeden Wetteinsatz und wollen nur 20 Lizenzen vergeben und dadurch den Glücksspielmarkt einschränken. Der Vertragsentwurf der 15 Bundesländer sollte spätestens bei der Ratifizierung durch die EU scheitern.

Schleswig-Holstein hofft auf 200 Millionen Euro Steuereinnahmen!

Die Glücksspielbranche baut auf den Alleingang von Schleswig-Holstein und nimmt diese Nachricht mit wohlwollen auf – das Modell zeigt nämlich die Kanalisierung des Spielbetriebs und dem Spielerschutz mit attraktiven Angeboten für Staat, Nutzer und Unternehmen in Einklang zu bringen. Durch den Sonderweg rechnet Schleswig-Holstein mit 200 Millionen zusätzlichen Steuereinnahmen. Laut Hans-Jörn Arp, dem Vorsitzenden der CDU im Landtag von Schleswig-Holstein haben sich mehr als 86 Anbieter nach einer Lizenz für Glücksspiel beworben.

VFB Lübeck – der erste Nutznießer mit Pokerstars.de

Der erste Nutznießer ist der VFB Lübeck – der Verein aus Schleswig Holstein profitiert vom neuen Gesetz und trägt den Zusatz im Stadion-Namen: PokerStars.de. Das bringt dem Viertligisten jährlich umgerechnet 120.000 Euro.

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